Satzung

des Freundeskreises der Fakultät für Informatik am KIT e. V. vom 8. November 1990 mit Änderungen bis zum 22. Oktober 2010. Vereinsregister Karlsruhe Nr. 2018.


§ 1. Name, Sitz, Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen "Freundeskreis der Fakultät für Informatik am KIT (e. V.)". Er hat seinen Sitz in Karlsruhe; Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2. Vereinszweck
Der Verein bezweckt die Förderung der Fakultät für Informatik am KIT und die Aufrechterhaltung und Pflege der Beziehung der Fakultätsabgänger mit der Fakultät. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch
a) Förderung des Informations- und Erfahrungsaustausches mit Personen, Unternehmungen, Gesellschaften, Vereinigungen, Behörden und Fakultäten anderer Hochschulen;
b) Teilnahme an Veranstaltungen der Fakultät mit wissenschaftlichen Inhalten wie Tagungen, Seminare und Vorträge.
c) Vergabe von Stipendien an Studierende der Fakultät und Einwerben von Mitteln für diese Stipendien. Näheres regelt eine "Vergabeverordnung für Stipendien", die sich der Verein und die Fakultät geben.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.
§ 3. Mitgliedschaft
1. Der Verein hat:
a) persönliche Mitglieder
b) fördernde Mitglieder.
Als persönliche Mitglieder können natürliche Personen, die Studierende, Doktoranden, Habilitanden oder Angehörige an der Fakultät für Informatik am KIT sind oder waren, als fördernde Mitglieder können Firmen, Körperschaften, Behörden oder wissenschaftliche Institute unter Nennung eines Vertreters aufgenommen werden. Voraussetzung für die Aufnahme ist die Bereitschaft, die Ziele des Vereines zu unterstützen.
2. Der Antrag auf Aufnahme des Mitglieds ist schriftlich einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand (§ 7). Das Ergebnis dieser Entscheidung ist dem Antragsteller mitzuteilen.
3. Die Mitgliedschaft erlischt außer durch Tod eines persönlichen Mitgliedes bzw. Liquidation im Fall eines fördernden Mitgliedes:
a) durch Austritt. Die Austrittserklärung kann nur zum Schluß eines Geschäftsjahres erfolgen und muß dem Verein bis zum 1. Oktober desselben Jahres oder spätestens vier Wochen nach Bekanntgabe einer Satzungsänderung oder einer Beitragserhöhung zugegangen sein.
b) durch Entscheid des Vorstandes, wenn der Jahresbeitrag drei Monate nach Beginn des Vereinsjahres noch nicht gezahlt ist und trotz Mahnung durch einen eingeschriebenen Brief, der den Hinweis auf Erlöschen der Mitgliedschaft enthalten muß, nicht innerhalb eines Monats eingeht.
c) durch Beschluß des Vorstandes aus wichtigen Gründen, insbesondere, wenn die Voraussetzungen für die Aufnahme entfallen. Ein solcher Beschluß bedarf der 2/3-Mehrheit des Vorstandes. Das Erlöschen der Mitgliedschaft hebt die Verpflichtung zur Zahlung fällig gewordener Beiträge nicht auf.
§ 4. Mitgliedsbeiträge
Der Verein erhebt einen Jahresbeitrag. Der Jahresbeitrag wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Er ist für das Kalenderjahr im voraus zu zahlen. Studierende, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende sowie Erwerbslose entrichten einen ermäßigten Jahresbeitrag.
§ 5. Verwaltung des Vereins
Die Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand
Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig.
§ 6. Mitgliederversammlung
1. Alljährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Zu ihren Obliegenheiten gehören insbesondere die
a) Entgegennahme des Jahresberichtes über das abgelaufene Geschäftsjahr,
b) Entgegennahme der Jahresabrechnung, Entlastung des Vorstandes aufgrund des Berichtes der Rechnungsprüfer,
c) Wahl des Vorstandes,
d) Wahl der Rechnungsprüfer,
e) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages nach Anhören des Haushaltsplanes für das kommende Jahr,
f) Beschlußfassung über Anträge.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß einberufen werden, wenn der Vorstand es beschließt oder wenn die Einberufung vom 10. Teil der Mitglieder unter Angabe des Zweckes und der Gründe schriftlich verlangt wird.
3. Die Einladung zu einer Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand unter Bekanntgabe einer Tagesordnung spätestens vier Wochen vor dem Termin.
4. Alle persönlichen Mitglieder haben einfaches aktives und passives Wahl- und Stimmrecht. Fördernde Mitglieder haben einfaches aktives Wahl- und Stimmrecht und können dies durch ihren Vertreter wahrnehmen lassen. Ist der Vertreter zugleich persönliches Mitglied, kann er sein persönliches Stimmrecht neben und unabhängig von seinem Stimmrecht als Vertreter eines fördernden Mitgliedes ausüben.
5. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter.
6. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder. Beschlüsse über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von mindestens 2/3. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, in der mindestens die Hälfte aller Mitglieder anwesend oder vertreten sind.
7. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten:
- Ort und Zeit der Versammlung
- die Person des Versammlungsleiters
- die Zahl der erschienenen Mitglieder
- die Tagesordnung
- die einzelnen Abstimmungsergebnisse
- die Art der Abstimmung
Bei Satzungsänderungen ist der genaue Wortlaut anzugeben.
§ 7. Vorstand
1. Der Vorstand des Vereins besteht aus
a) dem Vorsitzenden,
b) dem stellvertretenden Vorsitzenden,
c) dem Geschäftsführer
d) und aus höchstens 4 weiteren Mitgliedern als Beisitzer.
2. Der Vorsitzende darf nicht hauptamtlich an einer Hochschule tätig sein.
3. Der stellvertretende Vorsitzende ist aus dem Kreis der Lehrstuhlinhaber auf Vorschlag der Professoren der Fakultät für Informatik von der Mitgliederversammlung zu wählen.
4. Der Geschäftsführer ist gleichzeitig Schriftführer und Schatzmeister.
5. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.
6. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Geschäftsführer. Jeweils zwei sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
§ 8. Zuständigkeit des Vorstandes
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereines zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:
1. Vorbereiten der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnungen,
2. Einberufung der Mitgliederversammlung,
3. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
4. Erstellen eines Jahresberichtes und Buchführung,
5. Durchführen der laufenden Geschäfte des Vereins und die Verwaltung des Vereinsvermögens,
6. Beschlußfassung über Aufnahme und Ausschluß von Mitgliedern.
Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
§ 9. Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der oben genannten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das gesamte Vermögen des Vereins an das KIT zur Verwendung für wissenschaftliche Zwecke. Jede Zuwendung von Vermögen oder Vermögensvorteilen an Mitglieder des Vereins ist ausgeschlossen. Beschlüsse darüber, wie das Vermögen bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks zu verwenden ist, dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.
§ 10. Schlußbestimmung
Die Satzung tritt mit der Annahme durch die nachstehend unterzeichnenden Gründungsmitglieder am 8.11.1990 in Kraft.